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Dritter Teil

Die Geschichte beginnt in der Familie…

Von 19. bis 25. März 2016 findet in der Ukraine der letzte, dritte Teil des internationalen Projekts „Die Geschichte beginnt in der Familie“ für Jugendliche aus Polen, Deutschland und der Ukraine statt. Das Projekt implementieren gemeinsam die Organisation „Grundlagen der Freiheit“ (Foundations for Freedom, INGO), die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz (Polen), die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Bergen-Belsen (Deutschland) in Zusammenarbeit mit der Friedrich Ebert Stiftung.

Die früheren Teile fanden im August und November 2015 in Deutschland und Polen statt. Das Ziel der letzten Begegnung ist nicht nur die Spurensuche nach Familien in der Geschichte, sondern auch nach Geschichten in der Familie. Wir werden uns auf die Zeiten der sowjetischen und deutschen Okkupation in der Ukraine konzentrieren. Wir werden u.a. die Möglichkeit haben ein Zeitzeugengespräch mit Frau Yaroslavą Melnychuk zu führen. Sie wurde 1929 in Lviv (Lemberg) geboren und war in der OUN (Organisation Ukrainischer Nationalisten) aktiv. Im Jahr 1949 wurde sie inhaftiert und ins sowjetische Arbeitslager (Gulag) deportiert. Im Rahmen des Seminars besuchen wir auch die Gedenkstätte „Das Gefängnis bei Łąckastraße“. Es ist ein Ort sowjetischer und deutscher Verbrechen in Zeiten des 2. Weltkriegs. Während der Besichtigung von Lemberg suchen wir nach den Spuren jüdischer Gesellschaft, die im Jahr 1941 über 150 Tausend Menschen zählte. Wir werden auch zu unseren Familiengeschichten zurückkehren und setzen uns mit dem generationsübergreifenden Dialog zum Thema Geschichte auseinander, der in unseren Familien bestimmt geführt wird und machen uns Gedanken wie das Geschichtsbewusstsein entsteht.

Das Projekt wird finanziert durch: Deutsch-Polnisches Jugendwerk, Friedrich Ebert Stiftung mit den Standorten in Polen, Belarus und in der Ukraine, Stiftung für Polnisch-Ukrainische Zusammenarbeit (PAUCI).

Hotel Services

Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

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