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Biennale des Plakats

in Rumänien
plakat

In der Galerie UNArte der Nationalen Universität der Künste in Bukarest wurde am 15. März die Ausstellung „Das polnische Plakat über Menschenrechte“ präsentiert. Im Rahmen der Ausstellung wurden über 50 Plakate der besten polnischen Künstlern gezeigt, die zur Biennale zugelassen wurden, Arbeiten die in allen Ausgaben der Internationalen Biennale des Sozial-Politischen Plakats preisgekrönt wurden und Plakate der Jurymitglieder.

Die Internationale Jugendbegegnungsstätte ist dank der Biennale im Besitz von über 1500 Plakaten aus der ganzen Welt. Das über 10 Jahre von den Veranstaltern erarbeitete Prestige der Biennale sorgte dafür, dass sich in der IJBS Werke der bekanntesten polnischen Plakatkünstlern befinden. Dies ermöglicht es die Plakate in verschiedensten thematischen und nationalen Zusammenhängen zu zeigen. Ein Beispiel dafür ist die Ausstellung in Bukarest.

Während der Vernissage hielt u.a. der Rektor der Akademie für Bildende Künste in Bukarest eine Rede und der Kurator der Ausstellung Dr. Paweł Warchoł, ein Künstler mit großer graphischer- und Ausstellungserfahrung, Urheber, Mitveranstalter und Kurator der Ausstellungen der Biennale den Vortrag zum Thema der sozialen und politischen Bedeutung der Polnischen Plakatschule an der Nationalen Universität der Künste in Bukarest. Der Vortrag konzentrierte sich auf die Geschichte der Entstehung der Polnischen Plakatschule, als einem Instrument zum Kampf um neue Grenzen mit der Parole „an die Waffen“, die das polnische Plakat über Jahrzehnte hinweg prägte. Betont wurde die Rolle des Plakats in der Zwischenkriegszeit, als dem Verkünder der neuen graphischen Denkweise in dem Entwerfen, das an aktuelle Trends in der Weltkunst und an einheimische Kultur gebunden ist. Präsentiert wurde nicht nur das Plakatschaffen in der volkstümlichen Strömung. Gezeigt wurden auch Plakate als Instrumente der politischen Propaganda über Werbeplakate bis zu Filmplakaten, die in vielen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden. Der Vortrag basierte auch auf zahlreichen Beispielen der Arbeiten von Vorläufern und Künstlern der präsentierten Perioden und Strömungen der Plakatkunst. Den Zuhörern wurde auch die Geschichte, Konzeption und der Leitgedanke der Biennale nähergebracht mit der Anspielung auf die Verfassung der gegenwärtigen Plakatkunst, die mit einer positiven Diagnose und Prophezeiung für die Zukunft endete. „In unserer Welt umgeben von Werbetafeln und großformatigen Pseudo-Werbungen entsteht die Mode auf künstlerische Auftragsarbeiten zurückzugreifen, die durch einen Meister erstellt werden. Immer öfters werden solche Plakate durch große Betriebe und Unternehmen bestellt.“

Die Ausstellung wird bis 30. März in Bukarest gezeigt. Danach wird man sie in anderen Städten in Rumänien u.a. im Bukowina-Museum in Suceava und in Moldawien sehen können. Zu den Organisatoren dieser Veranstaltung zählen die Nationale Universität der Künste und das Polnisches Institut in Bukarest, die IJBS und PEN Studio.

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