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IGNACY KRASNOKUCKI

Ignacy Krasnokucki

In tiefer Trauer teilen wir mit, dass Ignacy Krasnokucki gestorben ist. Seit einigen Jahren taf er sich regelmäßig mit den Gästen der IJBS, die in der Jugendbegegnungsstätte in Rahmen der Studienfahrten einen Aufenthalt hatten. Er nahm auch an verschiedenen internationalen Konferenzen der Bildungs- und Programmabteilung der IJBS teil.

Ignacy Krasnokucki wohnte vor dem Krieg mit seinen Eltern und zwei älteren Brüdern in Lodz. In Oktober 1939 sind die Brüder in die Sowjetunion geflohen (nur einer überlebte) und die Eltern geblieben bei ihm. In November mussten sie in das zukünftige Ghettogelände umziehen. Sein Vater hat am 31. Januar 1940 das Haus verlassen und ist bis heute spurlos verschwunden. Das Ghetto wurde im April 1940 geschlossen. Im Ghetto hatte Ignacy Krasnokucki verschiedene Arbeiten zu verrichten, hauptsächlich als Hilfselektriker. Am 31. September 1943 starb seine Mutter in seinen Armen an Hunger. In März 1944 wurde er in ein KZ in Częstochowa und von dort im August in das KZ Buchenwald deportiert. Dort war er einen Monat und ist dann in das Außenkommando Sonneberg gekommen. Im April 1945 ist er aus dem Todesmarsch geflohen und wurde durch die US Army befreit.

Die Begräbnisfeierlichkeiten finden am 11. Mai 2016 um 12:00 Uhr am Kommunalfriedhof in Tychy- Wartogłowiec.

Hotel Services

Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

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