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60. Krakauer Poesiesalon

in Oświęcim/Auschwitz
60. salon poezji

Am 22. Mai um 19:00 fand in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte der 60. Krakauer Poesiesalon unter dem Titel „Poesie und Wohlwollen“.

Während des Abends präsentierte Dorota Segda (Schauspielerin des Alten Helena-Modrzejewska-Nationaltheaters und Rektor der Staatliche Theaterhochschule in Krakau) das zur Rezeption nicht einfache Schaffen von Cyprian Kamil Norwid. Dank ihrer außergewöhnlichen interpretatorischen Begabungen schienen die nicht einfachen Gedichte von Cyprian Kamil Norwid nicht nur für den Rezipienten verständlicher zu sein, sondern ihnen wurde ein neuer Bedeutungswert verliehen. Am Anfang hat die Künstlerin selbst das Schaffen von Norwid humoristisch, mit den bekannten Worten von Wislawa Szymborska über den großen Dichter, bezeichnet: (…)die schrecklichste Strafe ist es zu den Norwiden verurteilt zu sein. Im Rahmen des Abends präsentierte Dorota Segda die Fragmente von „Promethidion”, danach hörte das Publikum „Chopins Klavier”, „Rzecz o wolności słowa” und das Poem „Niewola”. Zum Schluss konnten die Gäste des Salons auch die „leichtere“ Version Norwids hören, das heißt die reine Lyrik „Italien”, „Wie...” und das Lieblingsgedicht der Schauspielerin „In Verona”. Die Rezitation wechselte sich mit der Klavierbegleitung von Jakub Czekierda (Student der Schlesischen K. Szymanowski Musikakademie) ab. Er hat schon auf seinem Konto verschiedene Erfolge bei Klavierwettbewerben im Inn- und Ausland. Er spielte die Werke von Chopin, was zur besonderen Atmosphäre des Abends beitrug. Zum ersten Mal in der Geschichte der Poesiesalons der IJBS waren die Künstler durch den andauernden Applaus des Publikums „gezwungen” eine Zugabe zu präsentieren, die den außergewöhnlichen und spannenden Abend abrundete.

Das Projekt wurde gefördert durch die Stadt Oświęcim, den Landrat des Landkreises Oświęcim, die Firmen: Ipsen Logistics, Omag, Vitamina, Orlicki, Druckerei Dimograf und Joachim S. Russek.

Fot. Krzysztof Janik

Hotel Services

Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

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