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Eugeniusz Daczyński

Eugeniusz Daczyński

Mit großer Trauer informieren wir über den Tod des Freundes unseres Hauses Eugeniusz Daczyński, der jahrelang mit der IJBS zusammenarbeitete und traf sich mit Jugendlichen, um seine Lebensgeschichte weiterzugeben.

Er wurde am 06.11.1924 in Oświęcim in eine Kinderreiche Familie geboren. Sein Vater war Kutscher und die Mutter führte den Haushalt.

Während des Krieges wurde die Familie nach Moszczanica bei Gorlice umgesiedelt. Eugeniusz kehrte aber illegal nach Oświęcim zurück. Er arbeitete mit Auschwitz-Häftlingen am Bau eines Kraftwerkes des entstehenden Fabrikkonzerns IG Farben. Nach der Befreiung des Lagers und der Stadt, half er den befreiten Häftlingen, indem er als Sanitäter des Polnischen Roten Kreuzes im Krankenhaus im Block Nummer 5 auf dem Gelände von Auschwitz arbeitete. In dieser Zeit spendete er auch Blut für verletzte sowjetische Soldaten.

Nach dem Krieg begann er als Briefträger zu arbeiten, heiratete und wurde Vater von vier Kindern.
Er traf sich sehr oft mit Jugendlichen, um seine Geschichte aus der Kriegszeit weiterzugeben und bat zugleich die Jugendlichen, dass sie sich immer an die tragischen Ereignisse aus dem Zweiten Weltkrieg erinnern. Eugeniusz Daczyński tat viel für die deutsch-polnische Versöhnung.

Auch im Bereich der Kultur engagierte er sich sehr für die Stadt, wofür er mit der Medaille der Stadt Oświęcim ausgezeichnet wurde. Für seine Tätigkeit für die Häftlinge von Auschwitz erhielt er den Orden Polonia Restituta vom Präsidenten der Republik Polen.

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