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Musik der Herzen

Abschlusskonzert im Rahmen des internationalen Projektes „Krokus”

projekt Krokus

Am 6. April fand in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim eine feierliche Abschlussveranstaltung im Rahmen der Oświęcimer Auflage des Internationalen Projektes „Krokus” zum Gedenken an die im Holocaust ermordeten jüdischen Kinder und sonstige Kinder – Opfer des 2. Weltkrieges.

Der Ehrengast des Konzertes u.d.T. „Musik der Herzen“. ZUM GEDENKEN AN DIE KINDER – OPFER DES 2. WELTKRIEGES war Anita Lasker-Wallfisch – Cellistin, Mitglied der von Alma Rosé geleiteten Lagerkapelle in Birkenau. Im Publikum saßen Vertreter der Projektpartner: Vizepräsidentin der Stadt Oświęcim Maria Pędrak, Katarzyna Marcak vom Freiwilligenbüro des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenrau, Dr. Artur Szyndler vom Jüdischen Museum in Oświęcim, Adam Góralczyk – Vorsitzender des Schulfördervereins „Małopolska”, Barbara Rokowska – Direktorin des Amtes für Städtische Schulen und Kindergärten, Celestyna Czarnynoga – Direktorin der Staatlichen Musikschule der 1. Stufe in Oświęcim, Elżbieta Majer – Direktorin des Ausbildungszentrums Nr. 1 in Oświęcim als Initiators der Projektumsetzung in unserer Stadt und Leszek Szuster – Direktor der IJBS. Unter den Konzertgästen waren auch Dorota Wiewióra, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Bielsko-Biała, und Dr. Joanna Aksman von der Krakauer Frycz-Modrzewski-Akademie, die mit dem Ausbildungszentrum Nr. 1 in Oświęcim zusammenarbeitet.

Das Konzert wurde durch die Koordinatorinnen des Projektes „Krokus”: Monika Gibała – Lehrerin vom Ausbildungszentrum Nr. 1 und Olga Onyszkiewicz – Leiterin der Bildungs- und Programmabteilung moderiert.

Das Projekt „Krokus” wurde seit Herbst letzten Jahres in Oświęcim durchgeführt. Der Ideengeber und Veranstalter ist die Irische Stiftung für Holocaust-Erziehung (The Holocaust Education Trust Ireland), der polnische Koordinator ist das Jüdische Museum „Galicja” in Krakau. Im Schuljahr 2017/2018 fand die 8. Auflage des Projektes in Polen statt. Gelbe Krokusse, die in ihrer Blütezeit im frühen Frühjahr an 1,5 Millionen im Holocaust ermordete jüdische Kinder und Kinder anderer Nationalitäten erinnern, wurden an drei Stellen in Oswięcim gepflanzt, und zwar in Form einer Menora an der Stelle der ehemaligen Großen Synagoge, in Form einer Harfe – im Garten der IJBS und in Form eines Krokusses mit dem Lebensbuch der Krokusse – am Ausbildungszentrum Nr. 1. Jeder Krokus ist ein Symbol des kleinen Lebens.

Die Idee und die bisherigen Aktivitäten im Rahmen des Projektes wurden durch Krzysztof Kamiński in Form einer Film- und Bildpräsentation dargestellt. Danach hörten die Veranstaltungsteilnehmer den Psalm Nr. 142, der von Dawid Pastuszek, einem der Projektteilnehmer vorgelesen wurde. Auch die Symbolik des Buches, der Menora und der Harfe wurde kurz erläutert.

Der übrige Teil der Veranstaltung war mit Musik gefüllt. Ihre Talente präsentierten die Schüler vom Ausbildungszentrum Nr. 1: Michał Opacha und Patrycja Porębska (Solisten) sowie der Chor – Klasse 2c. Auf der Bühne der IJBS spielten auch die Schüler von der Staatlichen Musikschule der 1. Stufe: Łukasz Danielczyk (Gitarre), Paweł Nawrocki (Akkordeon), Daniel Gębiś (Trompete), begleitet von Piotr Gębiś und dem Blechbläserensemble: Łukasz Górkiewicz (Trompete), Maciej Mondry (Posaune), Patryk Klimeczek (Posaune), Samuel Morończyk (Posaune), Dawid Jędrzejowski (Tenor), Witold Górkiewicz (Tuba).

Der abschließende Musikakzent war der Auftritt der Harfenistin von der Philharmonie in Kattowitz, Agnieszka Kaczmarek-Bialic, die – bewegt durch das Schicksal der vom Naziregime ermordeten Kinder – u.a. ein eigenes Musikstück u.d.T. „Irische Krokusse” präsentierte.

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