Aktuelles

Bundesminister Heiko Maas

in der IJBS
scena

Am 20. August hat der Bundesminister des Auswärtigen, Heiko Maas, gemeinsam mit einer Delegation von 40 Personen, unter ihnen auch 10 junge Attachés, Oświęcim besucht.

Der Besuch begann mit einer Führung durch das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau. Die Delegation hatte die Ehre durch Marian Turski, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees und Überlebender des Lagers, und Herrn Andrzej Kacorzyk, stellvertretender Direktor der Gedenkstätte, geführt zu werden.

Nach dem Besuch des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager fand sich die Delegation zu einem Gespräch in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz ein. Bei dem Gespräch mit dem Minister konnten die Auszubildenden von Volkswagen und Berufsschüler aus Bielsko-Biala, welche gemeinsam an einem Projekt in der IJBS teilgenommen hatten, sowie die Freiwilligen der IJBS von Ihren Erfahrungen und Erlebnissen an diesem Ort berichten. Die Gesprächsrunde wurde durch Christoph Heubner, Exekutiv Vize-Präsident des IAK und Vize-Vorstandsvorsitzender der Stiftung für die IJBS, moderiert. Vor dem Gespräch, welches sich hauptsächlich um die Themen Gedenken und Verantwortung drehte, traf sich der Minister in kleinem Kreis mit Vertretern der IJBS und des IAK um mehr über die alltägliche Arbeit des Hauses zu erfahren.

An die Jugendlichen gewandt betonte Maas: „Ich glaube, dass die Lautstärke der Rassisten und der Antisemiten vor allen Dingen etwas mit der Stille der Übrigen zu tun hat“ und fügte hinzu: Ich glaube, dass viele ihre Möglichkeiten unterschätzen, der Weltoffenheit und Toleranz eine Stimme zu geben. Er hoffe mit vielen anderen auf das Engagement der jungen Menschen in der Gesellschaft und im Internet.

Wie es der Zufall wollte, befand sich zu diesem Zeitpunkt auch eine Studiengruppe aus dem Saarland in der IJBS, der Heimat von Herrn Maas, mit denen der Minister auch kurz ins Gespräch kam.

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