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Der 90. Geburtstag

von Herrn Ignacy Krasnokucki
Der 90. Geburtstag von Herrn Ignacy Krasnokucki

Am 8. April überreichte eine Delegation der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Herrn Ignacy Krasnokucki die herzlichsten Wünsche zu seinem 90. Geburtstag, wünschte viel Kraft, Gesundheit und Optimismus und bedankte sich für seine unermüdliche Bereitschaft, seine Erlebnisse aus der Kriegs- und Lagerzeit mit den Jugendlichen, im Rahmen der Zeitzeugengespräche, zu teilen.
An dem feierlichen Moment nahmen auch die Vertreter des Zentrums für Dialog und Gebet teil.

Herr Ignacy Krasnokucki wohnte vor dem Krieg mit seinen Eltern und zwei älteren Brüdern in Lodz. Im Oktober 1939 sind die Brüder, von denen nur einer die Kriegszeit überlebte, in die Sowjetunion geflohen. Im November musste die Familie in das Gelände ziehen, das einige Zeit später zum Ghetto werden würde. Der Vater hat am 31. Januar 1940 das Haus verlassen und ist bis heute spurlos verschwunden. Das Ghetto in Lodz wurde im April 1940 geschlossen. Im Ghetto hatte Herr Krasnokucki verschiedene Arbeiten zu verrichten, hauptsächlich als Hilfselektriker. Am 30. September 1943 ist seine Mutter in seinen Armen an Hunger gestorben. Im März 1944 wurde er in ein KZ in Częstochowa und von dort im August in das KZ Buchenwald deportiert. Nachdem er einen Monat dort verbrachte ist er in das Außenkommando Sonneberg gekommen. Im April 1945 ist er während des Todesmarschs geflohen und wurde durch die US Army befreit.
Seit einigen Jahren trifft er sich mit Jugendlichen, die in die IJBS im Rahmen der Studienfahrten nach Auschwitz kommen.

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