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March of the Living 2015

March of the Living 2015

Der „March of the Living“ ist ein seit 1988 bestehender Gedenkmarsch vom ehemaligen Stammlager Auchwitz I zum ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz II – Birkenau zum Gedenken an die Millionen Opfer der Shoah. Traditionell findet er am „Yom Hashoa“ – dem israelischen Gedenktag der Shoah – statt.

Dieses Jahr war er am 16. April, zwischen 10.000 und 15.000 Menschen aus aller Welt nahmen teil, darunter drei Freiwillige und drei PraktikantInnen der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz. Für sie gab es die Möglichkeit, mit Jugendlichen zu reden und an dem Marsch und der Zeremonie teilzunehmen. Abschließend bot sich die Möglichkeit, an einem Gespräch des österreichischen Auschwitz-Überlebenden Marko Feingold mit den TeilnehmerInnen des österreichischen „March of Rememberance and Hope“ teilzunehmen. Marko Feingold wurde im Alter von 26 Jahren inhaftiert und in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Nachdem er die Konzentrationslager Neuengamme und Dachau überlebte wurde er 1945 in Buchenwald befreit. Nach der Befreiung lies er sich in Salzburg nieder und ist derzeit, mit bald 102 Jahren, Präsident der dortigen Israelitischen Kultusgemeinde.

Der Auschwitz-Überlebender Marian Turski, der eng mit der Jugendbegegnungsstätte verbunden ist, sagte über die IJBS im Zusammenhang mit dem „March of the Living“. Der alljährliche Marsch des Lebens gehört ebenso dazu, wie die zahlreichen Seminare in der Jugendbegegnungsstätte im polnischen Oświęcim: Diese Begegnungsstätte ist ein Ort besonderer Kontakte für junge Menschen. Wenn wir eines Tages nicht mehr da sind, werden sie darüber entscheiden, wie man mit den Nachbarn, den Ukrainern, Litauern, Russen und Deutschen zusammenleben kann. Sie werden imstande sein, sich über die Vorurteile ihrer Väter und Großväter zu erheben. Das ist die wichtigste Aufgabe dieser Begegnungsstätte.

Hotel Services

Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

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