Zwangsmigration

von Polen und Deutschen während und nach dem 2. Weltkrieg.
Erinnerung an Auschwitz und den Holocaust gestern und heute
deutsch-polnisches Seminar für StudentInnen der Universitäten in Rostock und Krakau

Die Zielsetzung des Seminars ist die Grundlagenforschung zum Prozess der Zwangsaus- und Umsiedlungen, von Flucht und Vertreibung, von Integration und Assimilierung von Polen aus den alten polnischen Ostgebieten sowie von Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten während des 2. Weltkriegs und kurz nach Kriegsende.

Die grundlegende Methode ist die oral history – die Studierenden analysieren die Zeitzeugenaussagen, ihre subjektiven Erinnerungen werden ans Licht gebracht und vor dem Hintergrund eines breiteren geschichtlichen Kontextes verglichen. Der zweite Teil des Seminars wird sich auf die Geschichte von Auschwitz und dem Holocaust sowie die Geschichtschreibung darüber in Polen und in Deutschland konzentrieren. Die Studierenden werden im Rahmen der individuellen Recherchen die Kurzvorträge und Präsentationen zu ausgewählten Problemfeldern der Geschichte sowie der Erinnerungskultur in beiden Ländern vorbereiten und zur Diskussion in der IJBS bringen.

Termine:
1. Teil: 25.03. - 31.03.2012, Europäische Akademie M-V in Waren
2. Teil: 01.05. - 06.05.2012, IJBS Oświęcim/Auschwitz, Krakau
Organisation:
IJBS Oświęcim/Auschwitz, Europäische Akademie M-V in Waren, Institut für Geschichte/Pädagogische Universität in Krakau, Institut für Geschichte/Universität Rostock
Info:
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