Zwangsarbeit

im Interessengebiet Auschwitz

deutsch-polnisch-ukrainisches Sommerlager der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der IJBS Oświęcim

Das sogenannte Interessengebiet Auschwitz umfasste rund 40 Quadratkilometer. In dem Lagerkomplex befanden sich neben den drei großen Konzentrationslagern und den vielen Nebenlagern, auch zahlreiche Lager für zivile Zwangsarbeiter. Die Zwangsarbeit der Häftlinge und Zivilisten, hauptsächlich aus Mittel- und Osteuropa, für die SS und die deutsche Industrie im Interessengebiet war zentraler Bestandteil des Systems Auschwitz.

Viele BesucherInnen der Gedenkstätte wissen nichts von dem ehemaligen Interessengebiet. In dem Sommerlager wollen wir uns gemeinsam mit dieser Geschichte auseinandersetzen und eine Informationsmappe über das Interessengebiet Auschwitz, mit besonderem Augenmerk auf das ehemalige KL Auschwitz III in Monowitz und dem Baugelände der IG Farben mit den dazugehörigen Zwangsarbeiterlagern, erarbeiten. Die Informationsmappe soll Hintergrundinformationen über den Lagerkomplex Auschwitz liefern und vor allem auch die ehemaligen Nebenlager erfassen, die heute kein Teil des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau sind. An diesen Orten befinden sich aber bis heute Überreste der ehemaligen Lager und Denkmäler bzw. Erinnerungsplaketten, die zu besichtigen sind. Diese ehemaligen Lagerstätten und Erinnerungsorte wollen wir systematisch in einer Informationsmappe erfassen und dokumentieren, so dass auch das selbstständige Aufsuchen dieser Orte möglich wird.

Das Sommerlager wird gemeinsam von der ASF und der IJBS organisiert. Es richtet sich an Jugendliche aus Deutschland, Polen und der Ukraine zwischen 18 und 26 Jahren. Die gemeinsame Sprache der TeilnehmerInnen ist Englisch.

Termin:
10.-24.08.2013, IJBS Oświęcim/Auschwitz
Organisation:
: IJBS Oświęcim/Auschwitz, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste Berlin
Info:
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