Zwangsmigration

von Polen und Deutschen während und nach dem 2. Weltkrieg Erinnerung an Auschwitz und den Holocaust gestern und heute

deutsch-polnisches Seminar für StudentInnen der Universitäten in Rostock und Krakau

Die Zielsetzung des Seminars ist die Grundlagenforschung zum Prozess der Zwangsaus- und -umsiedlungen, von Flucht und Vertreibung, von Integration und Assimilierung von Polen aus den alten polnischen Ostgebieten sowie von Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten während des 2. Weltkriegs und kurz nach Kriegsende. Die grundlegende Methode ist die oral history – die Studierenden analysieren die Zeitzeugenaussagen, ihre subjektiven Erinnerungen werden ans Licht gebracht und vor dem Hintergrund eines breiteren geschichtlichen Kontextes verglichen. Der zweite Teil des Seminars wird sich auf die Geschichte von Auschwitz und dem Holocaust sowie die Geschichtschreibung darüber in Polen und in Deutschland konzentrieren. Die Studierenden werden im Rahmen der individuellen Recherchen die Kurzvorträge und Präsentationen zu ausgewählten Problemfeldern der Geschichte sowie der Erinnerungskultur in beiden Ländern vorbereiten und zur Diskussion in der IJBS bringen. Als zukünftige LehrerInnen überlegen sie auch gemeinsam die Frage: Wie soll man die jetzige Jugendgeneration über Auschwitz und den Holocaust unterrichten?

Termine:
Teil 1: 16.03.-23.03.2013, Europäische Akademie M-V in Waren
Teil 2: 20.05.-27.05.2013, IJBS Oświęcim/Auschwitz, Krakau
Organisation:
IJBS Oświęcim/Auschwitz, Europäische Akademie M-V in Waren, Institut für Geschichte/Pädagogische Universität in Krakau, Institut für Geschichte/Universität Rostock
Info:
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Zusammenfassung des deutsch-polnischen Seminars

„Zwangsmigration von Polen und Deutschen während und nach dem 2. Weltkrieg”

Vom 16. bis 22. März 2013 fand, in der Zusammenarbeit mit der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz, die 6. Edition des Seminars Zwangsmigration von Polen und Deutschen während und nach dem 2. Weltkrieg statt, an dem zwanzig StudentInnen der Geschichte von der Pädagogischen Universität in Krakau und der Universität in Rostock teilnahmen. Vor der gemeinsamen Begegnung in der Europäischen Akademie bereiteten die Studierenden unter der Anleitung der Dozenten ausgewählte Themen aus der polnischen und deutschen Perspektive vor.


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Zusammenfassung des deutsch-polnischen Seminars

„Erinnerung an Auschwitz und den Holocaust gestern und heute”

Nach dem erfolgreichen ersten Seminarteil in Waren zum Thema „Zwangsmigration von Polen und Deutschen während und nach dem 2. Weltkrieg“ trafen sich die 20 StudentInnen der Geschichte der Pädagogischen Universität Krakau und der Universität Rostock in der Zeit vom 20. bis 26. Mai 2013 in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz. Auch dieses Mal wurden im Voraus von den Studierenden ausgewählte Themen vorbereitet.


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Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

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