Erinnerung

an die Ermordung der ungarischen Juden
deutsch-polnisch-ungarisches Sommerlager der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der IJBS Oświęcim/Auschwitz

2014 jährt sich zum 70. Mal die Deportation der ungarischen Juden nach Auschwitz und deren Ermordung. Obwohl Ungarn im 2. Weltkrieg mit dem Dritten Reich verbündet war, wurden die rund 800.000 im Land lebenden Juden bis 1944 nicht verfolgt. Erst als Ungarn Mitte März 1944 von deutschen Truppen besetzt und eine Kollaborationsregierung eingesetzt worden war, kam es zu der von den Deutschen seit langem geforderten, schnellen Durchführung der „Endlösung“. Koordiniert wurde sie von einem Sondereinsatzkommando unter der Leitung von Adolf Eichmann. Zwischen Mai und August 1944 wurden rund 430.000 Männer, Frauen und Kinder innerhalb von 56 Tagen nach Auschwitz deportiert. Die meisten von ihnen wurden gleich nach ihrer Ankunft in den Gaskammern von Birkenau ermordet.

In Erinnerung an diese Opfer wird das Sommerlager veranstaltet. Neben der Beschäftigung und Auseinandersetzung mit den Schicksalen von nach Auschwitz deportierten und dort ermordeten Kindern, Frauen und Männern, werden auch Erhaltungsarbeiten auf dem Gelände des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau ausgeführt.

Das Sommerlager wird gemeinsam von der ASF und der IJBS organisiert. Es richtet sich an Jugendliche aus Deutschland, Polen und Ungarn zwischen 18 und 26 Jahren. Die gemeinsame Sprache der TeilnehmerInnen ist Englisch.

Termin:
02.08.-16.08.2014, IJBS Oświęcim/Auschwitz
Organisation:
IJBS Oświęcim/Auschwitz, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Berlin
Info:
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