GEDENKSTÄTTENSEMINARE

VORBEREITUNGSSEMINARE AUF DEN FREIWILLIGENDIENST DER AKTIONSÜHNEZEICHEN FRIEDENSDIENSTE
FÜR JUGENDLICHE AUS DEUTSCHLAND
Termine:
26.06.-02.07.2016, Gedenkstätte Majdanek/Lublin
10.07.-16.07.2016, IJBS Oświęcim/Auschwitz, Krakau
Organisation:
IJBS Oświęcim/Auschwitz, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Berlin
Info:
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Gedenkstättenseminare für die zukünftigen Freiwilligen von ASF

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) bietet für die zukünftigen Freiwilligen in der Vorbereitung auf ihren Dienst Gedenkstättenfahrten nach Polen an. Die Gedenkstättenseminare sind frei wählbarer Bestandteil der Vorbereitung für den Friedensdienst, den die Freiwilligen aus Deutschland im September antreten und in Europa, USA und Israel leisten.

Ziel dieser Fahrten ist durch das intensive Kennenlernen der historischen Orte den Freiwilligen neue Zugänge zur Geschichte zu eröffnen. Viele der Freiwilligen arbeiten in Gedenkstätten, Erinnerungsorten oder Museen, und kommen während ihres Friedensdienstes in Kontakt mit Überlebenden dieser Konzentrationslager oder ihren Angehörigen. Mit diesen Fahrten haben sie die Möglichkeit sich in der Vorbereitung des Dienstes mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und damit zu verstehen vor welchem Hintergrund die Arbeit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und damit auch die Arbeit im Freiwilligendienst stattfindet. Darüber hinaus ermöglichen die Seminare aber auch das heutige Polen kennenzulernen und mehr über die Geschichte und Kultur des Nachbarlandes zu erfahren.

In den einwöchigen Seminaren in der Gedenkstätte Majdanek und Auschwitz hatten die jungen Menschen aus Deutschland die Gelegenheit sich intensiv mit dem Holocaust auseinanderzusetzen. Nachfolgend Eindrücke der Teilnehmer der Seminarwoche:

„Ich habe das Gefühl den Holocaust und Auschwitz besser fassen zu können. Zahlen sind zu Gesichtern und Geschichten geworden.“
„Durch diese Reise hat sich mein Interesse an der Thematik noch gesteigert und ich werde definitiv weiterrecherchieren. „
„Während der Woche durchliefen mich viele Gefühle: Trauer, Bedrücken, Fassungslosigkeit, aber auch Hoffnung und Freude. Vor allem das Zeitzeugengespräch am letzten Tag steht stellvertretend für diese Gefühlsmischung. Denn obwohl dieser Mann die Schrecken des Lagers als Kind durchleben musste, hatte er Hoffnung für die Zukunft und sprach sich mit einer solchen Würde und Größe gegen Hass und Krieg aus, die mich dieses Gespräch nie vergessen lassen werden.“

Das Projekt wurde durch das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und IBB gGmbH unterstützt.

Autor: Judith Hoehne-Krawczyk

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