LERNEN

AUS DER GESCHICHTE
DEUTSCH-POLNISCH-UKRAINISCHES SEMINAR Hate speech
Termin:
13.11.-20.11.2016, MDSM Oświęcim/Auschwitz
6.03.-10.03.2017, Internationales Forum Burg Liebenzell
Organisation:
IJBS Oświęcim/Auschwitz, Internationales Forum Burg Liebenzell, Staatliche Universität in Kirowograd
Info:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Lernen aus der Geschichte: Hassrede”
Ein Deutsch-Polnisch-Ukrainisches Seminar

Vom 13. bis zum 19. November fand sich der erste Teil des Projektes „Lernen aus der Geschichte: Hassrede” in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte statt. Die Jugendlichen aus Polen, Deutschland und der Ukraine kamen in die IJBS, um dort eine Woche zu verbringen, indem sie ihr Wissen erweiterten und soziale Plakate erstellten. Das Thema dieser Edition des Projekts Lernen aus der Geschichte, das durch die IJBS zusammen mit dem Internationalen Forum Burg Liebenzell organisiert wird, ist Hassrede/ Hate Speech im öffentlichen Raum und die Möglichkeiten ihr entgegenzuwirken.

In der ersten Hälfte des Seminars lernte die Gruppe mehr über die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland, über den 2. Weltkrieg und die Gewalt gegen bestimmte ethnische und soziale Gruppen in Mittelosteuropa. Die Teilnehmer konzentrierten sich auf der NS-Propaganda als einem wichtigen Aspekt der national-sozialistischen Politik. Um besser ihre Mechanismen und Schwerpunkte zu verstehen, analysierte die Gruppe damalige Propagandaplakate in künstlerischer und ethischer Hinsicht. Die Fortsetzung des geschichtlichen Aspekts war der Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

In der zweiten Hälfte im Rahmen der Workshops, die durch Franziska Seitz vom Internationalen Forum Burg Liebenzell durchgeführt wurden, schauten sich die Jugendlichen näher die Hassrede heute an. Zuerst analysierten sie konkrete Beispiele der Hassrede im Internet, und danach hatten sie die richtige Sitzung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Statt in Straßburg fand sie in Oświęcim statt. Als Richter und Prozessparteien traten die Teilnehmer des Projekts auf. Der Prozess betraf einen Fall der Hassreden in der Öffentlichkeit.

Eine Art Bearbeitung des erworbenen Wissens und der Überlegungen der Teilnehmer war die Erstellung der sozialen Plakate. Der von Dr. Tomasz Kipka und Martyna Sobolewska von der Schlesischen Universität durchgeführte Plakaten-Workshop war eine sehr bereichernde Erfahrung für die Jugendlichen. Die Teilnehmer aus Deutschland, Polen und der Ukraine präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeit im Forum der IJBS.

Das Projekt wird von die Mitteln des Deutsch-Polnischen Jugendwerks im Rahmen des Programms „Wege zur Erinnerung” und die Stiftung “Verein zur Förderung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim/Auschwitz, Wolfsburg e.V.” gefördert.

DPJ logo FIJA

Nataliia Tkachenko, IJBS

Hotel Services

Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

Mehr