#StolenMemory

– AUSSTELLUNG UND KAMPAGNE
RÜCKGABE DER PERSÖNLICHEN GEGENSTÄNDE AN FAMILIENMITGLIEDER DER OPFER DER KONZENTRATIONSLAGER. Projekt mit Jugendlichen aus Oświęcim
Termin:
September- Dezember 2019, IJBS Oświęcim
Organisation:
IJBS Oświęcim/Auschwitz, ITS Bad Arolsen
Koordination:
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#StolenMemory in der IJBS

Am 4. September wurde die Ausstellung #StolenMemory von den Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution aus Bad Arolsen in der IJBS eröffnet. Die Arolsen Archives – eine Institution die Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes ist verfügt über das größte Archiv über die Opfer und Überlebende des Nazi-Regimes.


Die Eröffnung der Ausstellung fand zur gleichen Zeit wie die ursprüngliche Einweihung des Projekts 2016 statt, welches sich zum Ziel gesetzt hat die Verwandten und Nachkommen der Opfer des NS-Verfolgung zu finden und ihnen die persönlichen Gegenstände von Häftlingen von Konzentrationslagern zurückzugeben. Die Kampagne, die zeitgleich in vielen polnischen Städten stattfindet, basiert auf der Arbeit von Freiwilligen. Ihre Aufgabe ist es die Familien der Opfer ausfindig zu machen. Die Begleitausstellung besteht aus einem historischen Teil welcher die Besatzung Polens durch die Nazis erläutert und Plakaten welche Personen und Gegenstände zeigen die gefunden wurden bzw. nach denen noch gesucht wird.

Die Eröffnung der Ausstellung fand in 2 Teilen statt – morgens luden wir Studenten und Lehrer aus Sekundarschulen aus Oświęcim und Umgebung ein und am Nachmitttag die Bewohner der Stadt. Das Treffen begann mit einer Präsentation des Projekts durch Anna Meier-Osiński, welche zusammen mit Kamila Kołakowski die Arolsen Archives repräsentierte. Nach einem gemeinsamen Rundgang der Ausstellung, hatten die Gäste die Möglichkeit an einem Zeitzeugengespräch mit Frau Wanda Różycka-Bilnik, Tochter von Czesław Bilnik, Häftling der Konzentrationslager Groß-Rosen und Neuengamme teilzunehmen. Dieses Gespräch, welches von der IJBS Bildungsreferentin Elżbieta Pasternak moderiert wurde, rief bei den Teilnehmern starke Emotionen hervor. Der letzte Programmpunkt war eine Filmvorführung von “Das geheime Netz des Guten um Auschwitz” von Barbara Daczyńska (IJBS), Magdalena Plewa-Ould und Jarosław Wilczak. Der Film erzählt die Geschichte von Einwohnern von Oświęcim, welche unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Freiheit den Häftlingen von KL Auschwitz halfen.

Hotel Services

Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

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