Personen,

Schicksale, Überlebensgeschichten – Zeugnis von Henryk Mandelbaum

Während des Workshops lernen die Teilnehmer_innen die Geschichte von Henryk Mandelbaum kennen, ein jüdischer Pole, der im Frühjahr 1944 im Alter von 21 Jahren nach der Flucht aus dem Ghetto und monatelangem Untertauchen verhaftet und ins KL Auschwitz II-Birkenau deportiert wurde. In Auschwitz wurde er dem sog. Sonderkommando zugeteilt – jenem Arbeitskommando, das für die Bedienung der Gaskammern und Krematorien zuständig war. Als einer von wenigen überlebte er den Aufstand des Sonderkommandos im Herbst 1944 und konnte während eines Todesmarsches im Januar 1945 fliehen. Henryk Mandelbaum war außerdem einer der wenigen ehemaligen Sonderkommando-Häftlinge, die nach dem Krieg bereit waren, öffentlich über das Erlebte zu sprechen. In unzähligen Begegnungen in der IJBS erzählte er bereitwillig über sein Schicksal und führte die Jugendgruppen persönlich durch die sog. Todeszone des KL Auschwitz II-Birkenau. Der auf dem filmischen Zeugnis von Henryk Mandelbaum beruhende Workshop ermöglicht den Teilnehmer_innen durch einen personalisierten Zugang zur Geschichte die Verbrechen und das Drama von Auschwitz besser verstehen zu lernen, Hintergrundwissen über das Sonderkommando in Auschwitz-Birkenau zu erwerben, sowie die im Film dargestellten Inhalte in Bezug auf Fragen selbstständig interpretieren zu lernen und zur Diskussion darstellen zu können.

Alter:
ab 16 Jahren
Dauer:
bis 3 Stunden
Leitung:
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*Workshop in deutscher Sprache. Empfohlen nach dem Besuch der Gedenkstätte.

Hotel Services

Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

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