Freiwillige der IJBS

Emil

Mein Name ist Emil Neuber, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Wien, Österreich.

Wie kein zweiter Ort steht Auschwitz als Sinnbild für die unvorstellbaren und perfiden Gräuel des Nationalsozialismus. Wozu Menschen fähig sind, wird hier auf höchst schmerzliche Art und Weise aufgezeigt. Die Auswirkungen jener verbrecherischen Ideologie können uns nicht oft genug vor Augen geführt werden, die Geschichte dieses Ortes muss uns eine Mahnung für die Ewigkeit sein. Doch sie ist auch eine Chance für die Zukunft. Gemäß Adorno, wonach die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, die allererste an Erziehung zu sein habe, will ich an der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim meinen persönlichen Beitrag dazu leisten, diese Chance im Form einer Weitergabe an Bewusstsein zu nutzen sowie dafür zu sorgen, dass jegliche Form von Intoleranz, Hass und Hetze dort bleibt, wo sie hingehört - in der Vergangenheit.

Zhenia

Mein Name ist Zhenia Kifenko, ich bin 22 Jahre alt und komme aus der Ukraine. Als Freiwillige in der IJBS tätig sein zu können, ist eine großartige und ehrenvolle Möglichkeit für mich.

Als ich vor mehreren Jahren anlässlich eines Gedenkstätten-Besuches in Oświęcim war, hat mich vor allem die Auseinandersetzung einer Stadt mit dieser aufgedrängten Geschichte beschäftigt. Das, aber auch mein geschichtliches Interesse, dass sich durch mein politisches Engagement verstärkt hat, haben mich dazu bewegt in Zusammenarbeit mit Jugendlichen einen Gedenkdienst in der IJBS zu leisten.

Ines

Mein Name ist Ines Sorger, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Wien. Ich bin sehr froh, dass es seit 2016 in Österreich auch Frauen möglich ist, freiwilligen Gedenkdienst zu leisten. Damit habe ich die Möglichkeit, mich ein Jahr lang mit der wichtigen Aufarbeitung und Erinnerungskultur des 2.

Weltkriegs auseinanderzusetzen. Die IJBS in Oświęcim ist der ideale Ort, dies auch noch mit viel Kontakt zu anderen Menschen zu machen. Ich erwarte mir eine spannende und gute Zusammenarbeit, nicht nur mit den anderen Freiwilligen und Mitarbeiter_innen des Hauses, sondern auch mit den Bewohner_innen und vor allem den Jugendlichen Oświęcims.

Sophie

Mein Name ist Sophie Makoschey, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Kassel in Deutschland. Im Frühjahr 2017 habe ich mein Abitur bestanden.

Die Beschreibung der Einsatzstelle in Oświęcim hat mich neugierig auf den Ort und die Arbeit gemacht, sodass mein geschichtliches und politisches Interesse mich schließlich dazu bewegt haben, mich über den Internationalen Bund bei der IJBS zu bewerben. Ich glaube, dass man die Zukunft nur gut gestalten kann, wenn man weiß, was in der Vergangenheit geschehen ist. Deshalb erhoffe ich mir, dass ich durch die Arbeit mit den Jugendlichen zumindest einen kleinen Beitrag gegen das Vergessen und für die Erinnerung leisten kann.

Janina

Cześć und Hallo,
mein Name ist Klara Meyer-Wehrmann, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Münster in Deutschland. Seit September 2017 arbeite ich als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz.

Auschwitz und Auschwitz-Birkenau stehen wie kein anderer Ort für die unbegreiflichen Verbrechen der Nationalsozialisten und sind noch heute, 73 Jahre nach der Befreiung des Lagers, ein Mahnmal für die Menschheit. Unter dem Leitsatz „A House to Live. A Place to Learn“ wird in der IJBS Auschwitz nicht nur als Ort der Erinnerung und des Gendenkens der unzähligen Opfer, sondern auch als Ort des Lernens aus der Vergangenheit gesehen. Junge Menschen setzen sich hier intensiv mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers, aber auch mit Themen wie Rassismus und Diskriminierung in der heutigen Zeit auseinander. Ich bin sehr froh, Teil dieser - in meinen Augen auch im Hinblick auf die heutige politische Situation in Europa - sehr wichtigen Arbeit zu sein und hier täglich auf neue interessante Menschen zu treffen. Als Freiwillige habe ich die Möglichkeit meine (geschichtlichen) Kenntnisse zu vertiefen, Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit (Jugend-) Gruppen zu sammeln und zum Beispiel den Besucherinnen und Besuchern der IJBS im Rahmen von Stadtführungen die Vergangenheit und auch das heutige Leben der polnischen Kleinstadt Oświęcim näherzubringen.
Ich freue mich auf die nächsten Monate in der IJBS, spannende Begegnungen und neue Erkenntnisse über Kultur und Sprache von Deutschlands mir zuvor so unbekanntem Nachbarland Polen.

Hotel Services

Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

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