Biennale des Plakates

Ausstellung

der 6. Internationalen Biennale des Sozial-Politischen Plakats in der IJBS
VI Biennale Vernissage

Am 2. September 2016 wurde in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim die Ausstellung der 6. Internationalen Biennale des Sozial-Politischen Plakats eröffnet.

Die Vernissage wurde durch Leszek Szuster, den Direktor der IJBS, eröffnet, der den Ehrengast, Frau Zofia Posmysz, die Künstler, deren Arbeiten in der Ausstellung präsentiert werden, sowie alle Vernissagen-Gäste begrüßte, und zwar u.a. die Vertreter des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Krakau und des Konsulats der Republik Österreich in Krakau, Rektoren und Dekane polnischer Kunsthochschulen, Behörden der Stadt und des Landkreises Oświęcim, Jurymitglieder, Partner und Sponsoren sowie eine Gruppe von Jugendlichen vom Konzern Volkswagen und aus Bielsko-Biała, die in der IJBS das Programm „Lernen durch Begegnung” realisiert.

Der Projektpartner, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees und Vorsitzende der Stiftung für die IJBS Christoph Heubner, der Präsident der Stadt Oświęcim Janusz Chwierut sowie der Ausstellungskurator Paweł Warchoł führten die Gäste in die Ausstellung ein. Die Direktorin des Museums für Zeitgenössische Kunst MOCAK in Krakau Anna Maria Potocka hielt die Vorlesung „Plakat als Waffe”, wobei sie die preisgekrönten Arbeiten interpretierte.

Anschließend las der Vorsitzende der internationalen Jury, Prof. Władysław Pluta (Kunstakademie Krakau), gemeinsam mit den sonstigen Jurymitgliedern, Dr. habil. Sebastian Kubica (Schlesische Universität, Kunstinstitut in Cieszyn), Krzysztof Dydo (Plakatgalerie Krakau), Dr. Paweł Warchoł, Heidemarie Roth (Stiftung AnStifter in Vertretung von Peter Grohmann) und Leszek Szuster, die Ergebnisse des Wettbewerbs vor.

Am Wettbewerb nahmen 294 Künstler aus 27 Ländern (Polen, Tschechien, Russland, Litauen, Taiwan, Mexiko, China, Slowakei, Türkei, Deutschland, Serbien, Ungarn, Argentinien, Japan, Ukraine, Griechenland, Iran, Weißrussland, Ekuador, Großbritannien, Frankreich, Südkorea, Schweiz, Bosnien und Herzegowina, Österreich, Jordanien und USA) teil. Eingesandt wurden 594 Plakate, von denen 81 zur Teilnahme an der Ausstellung zugelassen wurden.

Die Jury vergab folgende Preise:
Den 1. Preis erhielt Tomasz Bogusławski (Polen) für das Plakat „Never again…”
Den 2. Preis erhielt Justyna Jędrysek (Polen) für das Plakat „West-East Imigration”
Den 3. Preis erhielt Faldin Family (Russland) für das Plakat „Conflict”

Darüber hinaus wurde folgende Preise verliehen:
Preis der Stadt Dachau für Mingliang Li (China) für das Plakat „Berlin Wall”
Preis der Stiftung AnStifter fur YiMing Liu (China) für das Plakat „Freedom of Speech”
Preis des Rektors der Kunstakademie Krakau für Linas Spurga Jr (Litauen) für das Plakat „Freedom of Speech”
Preis des Rektors der Kunstakademie für Faldin Family (Russland) für das Plakat „Nature Morte”
Józef-Hołard-Preis, gestiftet durch den Rektor der Schlesischen Universität, für Piotr Depta (Polen) für das Plakat „Greece”
Preis des Verbands Polnischer Bildender Künstler für Marta Tomczyk (Polen) für das Plakat „Uchodźcy”

Die Auszeichnungen wurden an folgende Personen verliehen:
Mario Fuentes (Ekuador) für das Plakat „Excess baggage”
Biwei Zhu (China) für das Plakat “Ask Confucius”
Szymon Szymankiewicz (Polen) für das Plakat „25 MBP”
Jochen Stankowski (Deutschland) für das Plakat „Za dużo oręża”
Béla Faragó (Węgry) für das Plakat „Human Rights”
Wu Zhonghao (China) für das Plakat „Nanjing massacre 70”
Lex Drewinski (Deutschland) für das Plakat „Li(f)e”
Iwona Rypeść Kostović (Polen) für das Plakat „EGO-ECO”

Nach der Preisverleihungszeremonie fand ein Auftritt der Solistinnen Angelika Knutel und Natalia Grzegorzewska vom Zentrum der Technischen und Handelsschulen in Bielsko-Biala statt.

Die Ausstellung der 6. Plakatbiennale wurde begleitet durch die Ausstellung der Plakate von Prof. Józef Hołard, dem Maler, Illustrator und Plakatkünstler, der mit dem Kunstinstitut der Kunstfakultät der Schlesischen Universität in Cieszyn verbunden war.

Nach der offiziellen Eröffnung der Ausstellung und Verleihung der Preise wurde im Garten der Jugendbegegnungsstätte das Theaterstück „Peregrinus” des Krakauer Theaters KTO aufgeführt, das einen Tag vom Leben eines Menschen im 21. Jahrhundert präsentierte und an das Funktionieren des Menschen in einer Korporation sowie an das Verlieren in der digitalen Zivilisation und im Konsum anknüpfte.

Die 6. Internationale Biennale des Sozial-Politischen Plakats wird im Oktober im Landtag in Kiel und Ende Oktober im Europäischen Parlament in Straßburg präsentiert.

Die Plakate und die Ausstellung von Józef Hołard sind in der IJBS bis Ende September 2016 zu sehen.

Das Projekt wurde mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung – Vertretung in Polen, der Woiwodschaft Kleinpolen, der Stadt Oświęcim, des Landkreises Oświęcim, der Stiftung des Gedenkens für die Opfer des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Krakau, der Stadt Dachau, der Stiftung AnStifter, der Kunstakademie Krakau, der Schlesischen Universität Kattowitz, der Kunstakademie Kattowitz, des Verbands Polnischer Bildender Künstler sowie der Firmen Würth Polska Sp. z o.o., Ipsen Logistics Sp. z o.o., Firma Inżynierska EnCo, Grupa Kęty SA, SFW Energia Sp. z o.o., AUSTROTHERM Sp. z o.o., Plantpol Zaborze Sp. z o.o., Fabryka Maszyn i Urządzeń OMAG Sp. z o.o., Sopockie Towarzystwo Ubezpieczeń ERGO HESTIA SA, META Systemy Magazynowania Sp. z o.o. umgesetzt.

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