Alwin Meyer

VERGISS DEINEN NAMEN NICHT
Die Kinder von Auschwitz

Kinder in Auschwitz: Das ist der dunkelste Fleck einer dunklen Geschichte. Sie wurden mit ihren Kindern nach Auschwitz verschleppt oder kamen dort unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt. Nur wenige haben überlebt.

Nach ihrer Befreiung kannten manche weder ihren Namen, ihr Alter noch ihre Herkunft. Fast alle waren Waisen. Sie trauten lange Zeit keinem Menschen mehr, waren voller Angst.

Wie leben nach Auschwitz?

Geduldig hat Alwin Meyer einfühlsam mit ihnen gesprochen und ihr Vertrauen gewonnen. Manche erzählen zum ersten Mal vom Lagerleben, von einer Kindheit, in der Tod immer präsent und nie natürlich war.

Das bisherige Pressecho zu diesem einfühlsam geschriebenen Gedächtnisbuch spricht für sich. Nachfolgend eine kleine Auswahl:

Alwin Meyer hat den Kindern von Auschwitz ein anrührendes und akribisch recherchiertes Buch gewidmet. Dass unter den ermordeten Juden überproportional viele Kinder waren, ist zwar eine bekannte, doch bis heute wenig beachtete Tatsache. […] Es gelingt ihm auf berührende, fesselnde und geradezu irritierend ruhige Weise, was Saul Friedländer einfordert, das Primärgefühl der Fassungslosigkeit’ zu bewahren. […] Meyers Werk ist nicht nur eine eindrucksvolle Rechercheleistung, sondern auch ein faszinierend komponiertes Buch.

Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Vorsitzende des Instituts für Zeitgeschichte), Frankfurter Allgemeine Zeitung

Man wird dieses Buch zu Ende lesen, denn das Leid der Kinder, dessen Ausmaß hier zum ersten Mal umfassend in den Blick genommen wird, ergreift und bewegt auf nachhaltige Weise. Alwin Meyer ist es gelungen, das Vertrauen dieser Geretteten zu gewinnen und aus Bruchstücken ihrer Erinnerungen ein Werk zu schaffen, das zugleich Aufklärung, Vermächtnis und Denkmal für die „Kinder von Auschwitz“ ist. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung.

Barbara Distel (ehemalige Leiterin der Gedenkstätte Dachau), Sehepunkte – Rezensionsjournal für Geschichtswissenschaften

Alwin Meyer ist seit vielen Jahren auf der Suche nach Überlebenden von Auschwitz – insbesondere nach den Menschen, die damals Kinder waren. In seinem Buch stellt er viele dieser Kinder und ihre Geschichte vor. Das Buch erzählt eindrucksvoll und stark von einem Leben, das möglich gewesen wäre und anders hätte sein können.

Gert Scobel, 3sat

Das Buch ist eine große Erzählung, Denkmal und Mahnmal zugleich.

Wolfgang Paterno, Profil (Österreich)

Durch seine jahrzehntelangen Recherchen, die getragen waren vom Vertrauen derer, die ihm gegenübersaßen, hat Alwin Meyer der Geschichte einen unschätzbaren Dienst erwiesen: Er hat den Kindern von Auschwitz einen Namen, ein Gesicht und eine Stimme gegeben.

Carsten Mensing, Nordwest-Zeitung

Der Autor „hat eine umfangreiche Arbeit vorgelegt, die das Zeug zu einem Standardwerk hat. Über dieses 760 Seiten starke Buch zu schreiben, es ist hervorragend, klingt merkwürdig und trifft es auch nicht. […] Herausgekommen ist ein einzigartiges Dokument, in dem man sich auf jeder Seite die Frage stellt: Wie konnten Menschen das Menschen antun?

Jörg Hafkemeyer, Vorwärts

Ein Jahrhundertwerk: Berührend in seiner Vielfalt und verstörend in seinem Schrecken.

Magazin der Initiative „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Alwin Meyer hat die wenigen Überlebenden der Verfolgung und ihre Angehörigen aufgesucht, ihr Vertrauen gewonnen und erzählt nun in diesem beeindruckenden Buch ihre Geschichten. Er beginnt mit dem ‚Leben davor’, mit Erinnerungen an eine meist unbeschwerte Kindheit […]. Dann folgen die furchtbaren Jahre der Verfolgung und Internierung, vor allem in Auschwitz-Birkenau. Nicht nur Hunger, Todesangst und ständige Gewalt gehörten zu den traumatisierenden Erfahrungen der Kinder, sondern vor allem auch der Verlust der Angehörigen, das Alleinsein, das Ausgeliefertsein. Diese Erlebnisse belasten als schwere Hypothek die Überlebenden in der Nachkriegsgesellschaft, wie die Gespräche zeigen. Das Buch ist ein wichtiger, ein unverzichtbarer Beitrag zur Holocaust-Forschung. Mit seiner einfühlsamen Darstellung sorgt es dafür, dass die Kinder von Auschwitz nicht vergessen werden.

Dr. Heike Talkenberger, Damals – Das Magazin für Geschichte

Alwin Meyer, Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz, Steidl Verlag (Düstere Straße 4, D-37373 Göttingen, steidl.de), mit zahlreichen Fotos, Fester Einband / Leineneinband / Leseband, 16 x 23.5 cm, 760 Seiten, zweite, durchgesehene Auflage, Göttingen, Oktober 2016, 38,80 €

Bilder im Kopf

Auschwitz/Oświęcim. Einen Ort sehen.

Wer sich nach Auschwitz begibt findet einen vielfältigen, ja geradezu absurden Ort der Gegenwart, der Ratlosigkeit auslöst. In Auschwitz wird die Vergangenheit von der Gegenwart überlagert. „Bilder im Kopf“ wirft Fragen auf, stellt Antwortversuche und Bilder zur Diskussion.

Kunst - Raum - Erinnerung

Künstlerische und kulturpädagogische Strategien in KZ-Gedenkstätten

Die Publikation bildet den Abschluss des dreijährigen Modellprojektes „Kunst – Raum – Erinnerung“, das als Praxisentwicklungsprojekt angelegt wurde und PraktikerInnen der Gedenkstättenarbeit wie der künstlerischen/kulturpädagogischen Arbeit praktische Erfahrungen und deren Reflexionen ermöglichte.

Man fragt mich immer wieder

Halina Birenbaum

Halina Birenbaum war 10 Jahre alt, als der Krieg ausbrach. Sie überlebte das Warschauer Ghetto und die Konzentrationslager Majdanek, Auschwitz, Ravensbrück und Neustadt-Glewe. 1947 reiste sie nach Palästina aus. 20 Jahre später gab sie ihr erstes – auf Anhieb sehr erfolgreiches – Buch: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ heraus.

Mein glücklichster Tag

Marian Turski

Marian Turski wurde am 26. Juni 1926 in Druskininkai, im heutigen Litauen, geboren. Er wuchs in Łódź auf und kam im April 1940 mit seinen Familienangehörigen ins Lodzer Ghetto. Von dort aus wurde er im August 1944 ins KL Auschwitz deportiert.

Ich lasse mein Leben nicht von Auschwitz beherrschen!

„Ich lasse mein Leben nicht von Auschwitz beherrschen!“ Aus dem Leben und Werk des Architekten Alfred Przybylski (1919-1994)

geschrieben von Helmut Morlok, Freier Architekt aus Isny im Allgäu.

Wie soll ich singen

10 Jahre Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz

Alle im Buch vorgelegten Beiträge, die den zehnjährigen Weg der IJBS in Oświęcim/Auschwitz nachzeichnen, sind auch Berichte von einem Ort, an dem eine der entscheidenden Bruchstellen menschlicher Zivilisation auf sich aufmerksam macht.

Wilhelm Brasse

Fotograf 3444. Auschwitz 1940-1945.

Wilhelm Brasse ist 1917 in Żywiec geboren. Sein Vater war Österreicher, seine Mutter Polin. Vor dem Krieg arbeitete er als Porträtfotograf in einem Fotoatelier in Kattowitz. Er verweigerte die Unterzeichnung der Volksliste, trat in die polnische Armee ein und wurde, als er im März 1940 versuchte nach Ungarn zu gelangen, festgenommen und ins KL Auschwitz deportiert.

Christus von Auschwitz

Zofia Posmysz

Zofia Posmysz wurde am 23. August 1923 in Krakau geboren. Bei Kriegsausbruch war sie Schülerin einer Handelsschule. Der Krieg zwang sie, ihre Ausbildung zu unterbrechen. Sie begann, illegal organisierten Unterricht zu besuchen.

Frauen und der Holocaust

Geschichte Jahrzehnte später erzählt

Die im Buch aufgeworfenen Fragen behandeln Aspekte, die zum Teil außerhalb des Themenkanons im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg stehen. Die Rolle und das Schicksal der Frauen in der Geschichte des Dritten Reiches und des Holocaust, beider Seiten - der Täterinnen und der Opfer -, wurde bisher noch nicht ausreichend beschrieben und einem größerem Publikum präsentiert.

Hotel Services

Zur Verfügung unserer Gäste stehen drei großzügig angelegte Wohnpavillons mit 100 Übernachtungsplätzen in Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfbettzimmern.

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