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Jahrestag der IJBS

25 Jahre Jugendbegegnungsstätte

Fast 300 Gäste aus Polen und Ausland kamen zum 25. Jahrestag der Internationalen Jugendbegegnungsstätte nach Oświęcim. Unter den treuen Freunden der IJBS waren die ehemaligen Häftlinge des KL Auschwitz: Zofia Posmysz, Tadeusz Sobolewicz, Józef Paczyński, Tadeusz Smereczyński, Kazimierz Albin, Wilhelm Brasse, Kazimierz Smoleń und Jerzy Ulatowski.

Präsent waren auch Vertreter der polnischen Regierung und der Selbstverwaltungsbehörden, Diplomaten, Aktivisten und Leiter der Institutionen, die mit der Begegnungsstätte zusammenarbeiten und unser Haus seit Jahren unterstützen. Die IJBS ist im letzten Vierteljahrhundert zum Symbol der deutsch-polnischen Versöhnung und Erziehung der Jugendlichen auf dem Fundament der geschichtlichen Wahrheit geworden. Auch viele junge Menschen, die an den Bildungsprojekten der IJBS teilnehmen, nahmen die Einladung zum Jahrestag an.

Die Begegnungsstätte wurde vor 25 Jahren, am 07. Dezember 1986, eröffnet, am symbolischen Datum der Unterzeichnung des Vertrages über die Normalisierung der gegenseitigen Beziehungen zwischen Polen und der Bundesrepublik Deutschland.

Der Weg zur Entstehung des Hauses war lang und voller Hindernisse. Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste hatte bereits in 1971 den Bau eines Hauses, in dem sich junge Polen und Deutsche begegnen könnten, vorgeschlagen. Die IJBS entstandjedoch erst nach 15 weiteren Jahren voller Bemühungen, vor allem dank der Entschlossenheit der Initiatoren, die für ihre Idee dieAnerkennung und Unterstützung einer Gruppe von ehemaligen Häftlingen des KL Auschwitz gewonnen hatten. Nur dank dieser Bemühungen entstand im Schatten von Auschwitz - an diesem für Juden, Polen, Sinti und Roma, Deutsche sowie ganz Europa so symbolträchtigen Ort - ein Haus, das bereits in seinem Namen die wichtigste Leitidee beinhaltet: die Begegnung. Die Begegnung von Menschen verschiedener Nationalitäten und verschiedener Generationen.

Heute gehört die IJBS zu den Pionierinstitutionen in Polen, die das Lernen über Auschwitz und den Holocaust mit der Bildung über Menschenrechte sowie die Situation in Europa und in der Welt verbinden. Einer der Leitgedanken des Jahrestages lautete: es ist unmöglich, den Holocaust rückgängig zu machen, man kann jedoch viel tun, um weitere Völkermordverbrechen in der Zukunft zu verhindern – indem das Bewusstsein geschärft wird, welche Folgen ein Mangel an Reaktion auf die überall auf der Welt vorkommenden charakteristischen Erscheinungsformen des Hasses haben kann.

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XII Edition des Wettbewerbs
"Ein Stipendium für die Begabtesten"

Einsendeschluss: 15.06.2012

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