Workshops

Olga Onyszkiewicz

Olga Onyszkiewicz – Absolventin der Universität Wrocław (Germanistik) und der Wirtschaftshochschule Katowice (postgradualer Studiengang). Zuständig für Gedenkstättenpädagogik. Organisiert seit Jahren deutsch-polnische Austauschprogramme für Jugendgruppen.

Elżbieta Pasternak

Elżbieta Pasternak – schloss ein Germanistikstudium an der Jagiellonen-Universität und ein postgraduales Studium zum Thema Totalitarismus-Nazismus-Holocaust an der Pädagogischen Universität in Krakau ab. Befasst sich seit Jahren mit Gedenkstättenpädagogik und Bürgerbildung. Fremdenführerin im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau.

 

Bilder im Kopf

Workshop zur Auswertung des Besuches der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

Auschwitz ist nicht nur ein Ort, sondern besteht aus vielen Orten, deren verschiedene Bedeutungen sich zu einem gebrochenen Ganzen zusammenfügen – oder eben nicht zusammenfügen. Um Auschwitz und um das Gedenken wird heftig gestritten. Wer gedenkt wessen und mit welcher Intention? Was geschieht mit der Erinnerung vor Ort und in der Welt? “Bilder im Kopf” wirft Fragen auf und stellt Antwortversuche und Bilder zur Diskussion.

Oktober 1943

Die dänischen Juden - Rettung vor der Vernichtung

5.600 Juden - das ist gemessen an der Gesamtzahl von 4 Millionen Einwohnern Dänemarks eine geringe Zahl. Die dänische Regierung wollte lange nichts von Rassengesetzen in jeglicher Form hören. Deshalb musste die „Endlösung” in Dänemark warten.

Im Herbst des Jahres 1943 war es jedoch soweit. Im August brachten breite Volksproteste die bisherige Zusammenarbeit zwischen der Besatzungsmacht und dem dänischen politischen System zu Fall. Im September beschlossen die Deutschen die Deportation der dänischen Juden. In der Nacht vom 1. zum 2. Oktober schlugen sie zu. Spontan und improvisiert war der Aufruhr der zivilen Bevölkerung gegen die Verletzung der Menschenrechte durch die Besatzungsmacht.

Spurensuche in Birkenau

anhand von Berichten und Erinnerungen Überlebender unter aktiver Mitarbeit der SchülerInnen

Die geführten Besuche durch die beiden ehemaligen Lager Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau gehören seit jeher zu den festen Bestandteilen des Programms jeder Gruppe in der IJBS. Das ehemalige Lager Birkenau ist zum internationalen Symbol des Holocaust geworden, das Eingangstor mit den Gleisen zur Rampe und die Ruinen der 4 Gaskammern und Krematorien gehören zu den weltweit bekanntesten Fotos.

Und damit war die Geschichte nicht zu Ende…

Die Geschichte der Juden Deutschlands von der Zeit der Weimarer Republik bis zum Ende der 30er Jahre

Die Ausschreitungen, die am 9. und 10. November 1938 in allen Teilen des damaligen Dritten Reiches (Deutschland und Österreich) stattfanden (die sog. „Kristallnacht”), stellen eine entscheidende Etappe in der Geschichte der Juden Deutschlands dar. Im Verlauf dieser Ausschreitungen wurden in Deutschland und Österreich mehr als 1000 Synagogen zerstört, dem Eigentum von Juden wurde erheblicher Schaden zugefügt und erstmals wurden Zehntausende von Juden lediglich aufgrund ihrer jüdischen Herkunft in Konzentrationslagern interniert.

Kinder

über den Holocaust in Polen

Kaum waren im Jahr 1944 die ersten Gebiete Polens durch die Rote Armee befreit, begann die neu gegründete Zentrale Jüdische Historische Kommission, den Holocaust zu dokumentieren. Sie befragte Überlebende nach ihren Schicksalen während der Besatzungszeit, darunter insbesondere auch Kinder. Die bewegenden Interviewprotokolle schildern bisher kaum bekannte Überlebenswege und -erfahrungen von jüdischen Kindern in Osteuropa.

Personen,

Schicksale, Überlebensgeschichten - Henryk Mandelbaum

Begegnungen zwischen ehemaligen Häftlingen des KL Auschwitz und Jugendlichen sind ein wichtiger Teil des pädagogischen Konzepts der IJBS. Die Möglichkeit, einen unmittelbaren Zeitzeugen kennenzulernen und Fragen zu stellen ist von unschätzbarem Wert.

Spurensuche in Monowitz

Das KL Auschwitz III

Der Workshop gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, das Wissen über die IG Auschwitz und das Konzentrationslager Auschwitz III- Monowitz zu erwerben, sich mit dem Verhältnis der deutschen Industrie zur Vernichtungspolitik des nationalsozialistischen Regimes auseinanderzusetzen und die Verbrechen und das Drama von Auschwitz durch einen personalisierten Zugang zur Geschichte über das Schicksal des Überlebenden Hans Frankenthal besser verstehen zu lernen.

Neumann Fonds

Die Chance für ein Stipendium

XII Edition des Wettbewerbs
"Ein Stipendium für die Begabtesten"

Einsendeschluss: 15.06.2012

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