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Wir haben 7 Gäste online| Gespräche über die Toleranz |
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Die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim, Jüdisches Zentrum in Oświęcim und Verein „Nie wieder“ – Gruppe Oświęcim initiierten 2003 das langfristige Projekt der öffentlichen Bildung in der Stadt Oświęcim – Gespräche über die Toleranz. In der Einladung zum Eröffnungsvortrag im November 2003 haben die Organisatoren geschrieben: Oświęcim ist und bleibt für immer ein besonderer Ort. Am Rande der in das Dritte Reich eingegliederten Stadt haben die Nationalsozialisten das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau eingerichtet. Hier fand die traumatische Katastrophe für die Menschheit statt – der Holocaust an den Juden, der Völkermord an Polen, Sinti und Roma, sowjetischen Kriegsgefangenen und Vertretern der anderen Nationen. Diese tragische Fakten bleiben immer ein immanenter Teil der Geschichte der Stadt Oświęcim. In der Bemühung um die Gestaltung einer toleranten Gemeinschaft in der gegenwärtigen Stadt Oświęcim wird die Bildung immer die Schlüsselrolle spielen – sowohl der Jugendlichen als auch der Erwachsenen. Im Bewusstsein dessen, dass wir Einfluss auf unsere Umgebung ausüben können – wir, die Bürger der Stadt Oświęcim – MitarbeiterInnen der Bildungseinrichtungen, Medien und NGOs, wollen wir uns im Prozess der Selbstbildung engagieren. Die Ideen der Versöhnung zwischen den Nationen, des Dialogs, der gegenseitigen Hochachtung, der Toleranz und Offenheit den nationalen, ethnischen, religiösen und gesellschaftlichen Minderheiten gegenüber wollen wir den Kindern und Jugendlichen vermitteln, sie werden nachhaltig bleiben, wenn sie auf Wissen beruhen. Unser Zyklus Gespräche über die Toleranz, der eine gemeinsame Initiative einiger Oświęcimer Institutionen ist und in den Grundsätzen langfristig geplant ist, konzentriert sich auf die Gegenwart und Praxis des Alltags, jedoch immer im Kontext der vergangenen Ereignisse. Das erste Treffen im Rahmen des Zyklus wurde von dem Gedenken an die Ereignisse des 9. Novembers 1938, der sog. „Kristallnacht“ inspiriert. Zum Gespräch zum Thema „Antisemitismus heute. Fakten und Mythen“ haben wir Dr. Jolanta Ambrosewicz-Jacobs (Institut der Europäischen Studien, Krakau) eingeladen. Das nächste Treffen unter dem Titel „Auch wir sind die Anderen“ richtete sich vor allem an die LehrerInnen der Oświęcimer Schulen und wurde von Prof. Barbara Weigl (Hochschule für Soziale Psychologie) geleitet. Das Treffen wurde den nationalen und ethnischen Minderheiten in Polen sowie dem Programm der interkulturellen Bildung in den Schulen gewidmet. Das dritte Treffen hatte zum Ziel, den Einwohnern der Stadt Oświęcim die Idee, Symbolik und Rolle des March of the Living in den Bildungsprogrammen des heutigen Israels näher zu bringen. Zur Diskussion haben wir Michał Sobelman, den Sprecher der Israelischen Botschaft in Warschau eingeladen. Im Februar 2005 hat unsere Einladung Dr. Sergiusz Kowalski, Soziologe und Publizist, Mitarbeiter des Institutes für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN) und Mitbegründer des Vereines gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit „Otwarta Rzeczpospolita“ angenommen. Die Workshops und die öffentliche Debatte konzentrierten sich auf die im Jahre 2003 herausgegebene Publikation „Zamiast procesu. Raport o mowie nienawiści”. Das Treffen mit Prof. Dr hab. Andrzej Zoll, dem Ombudsmann für bürgerliche Rechte kreiste um die Fragestellung „Ob die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und gegenwärtiges Oświęcim eine besondere Stelle in der Mission des Ombudsmann für bürgerliche Rechte einnimmt?“
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. November 2009 um 14:18 Uhr |















